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Erläuterungen zu den Tagebüchern
Die Tagebücher wurden natürlich nicht mit der Absicht angefertigt, sie eines Tages publik zu machen. Deshalb stellen sie auch keine erzählende Prosa dar, die mittels spannendem Handlungsverlauf den Leser unterhalten oder mitunter fesseln könnten.
Nichtsdestotrotz gibt es jede Menge Stellen, die nicht langweilig gestaltet sind, was selbstredend nicht meine Intention war. Es hat sich so ergeben.
Auch ist bei dieser Gelegenheit darauf hinzuweisen, dass viele Sätze prosaisch wanken. Und was die Grammatik und Rechtschreibung betrifft, so soll es mir nachgesehen werden, dass beide an der einen oder anderen Stelle ins Stolpern geraten, trotzdem sie mehrfach überprüft wurden.
Die Tagebücher hatte ich derart angelegt, dass Datum und Uhrzeit Aufschluss auf einen gewissen chronologischen Ablauf der durchgeführten Trades und festgehaltenen Gedankengängen geben.
Jeder Trade wird in der Regel von vier Screenshots begleitet.
Im Laufe der Zeit hatte es sich eingebürgert, dass ich einen Chartverlauf vom „großen Bild“, dem Daily Chart, eingefangen habe. Jeweils gefolgt vom „mittleren Bild“, meistens Stunden Chart, dem kleinen (10 Minuten Chart) und kleinsten (1 Minuten Chart). Somit konnte jeder Trade bei der Nachbetrachtung optimal verortet werden.
Der zum Zeitpunkt des Trades entstandene Text ist schwarz dargestellt.
Die Tage oder Wochen später gemachten Reflexionen meiner festgehaltenen Trading Erlebnisse sind als Reviews bezeichnet und blau gefärbt.
Der rot gehaltene mit Heute: gekennzeichnete Text ist der viel später verfasste Kommentar aus der “Neuzeit”. Als ich endlich einen Durchblick im Trading Geschehen entwickelt hatte, sprich als ich profitabel war.
Weshalb Gefangen - Gefesselt - Getreten?
Zum einen gibt es den Titel “Trading Erfahrung” natürlich zurecht, als dass die Niederschriften die komplette Erfahrung aus den Trading Jahren widerspiegeln.
Zum anderen kann diese Erfahrung sich sicher unter anderem als das sehen lassen, was sie ist. Nämlich, dass, was der zweite Titel angibt.
Ich war mitunter stundenlang gefangen im Trade, wenn der Markt mal wieder auf der Stelle trat, ich war gefesselt vom Chart und konnte mich nicht vom Fleck bewegen und ich wurde regelmäßig getreten vom Ego, was ich im Grunde genommen mir selbst zufügte.
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Irgendwann zwischendrin. Mit der ersten Episode dieser Erlebnisreihe beginnt das erste Tagebuch. Diese Reihe mit insgesamt 45 Kapiteln setzt sich in den ersten Büchern fort und lockert das Trading Tagesgeschehen auf. Zusätzlich baut die Erlebnisreihe “Irgendwann zwischendrin” eine gewisse Dramaturgie auf und stellt dem Leser auf eine etwas andere Weise vor, wie wichtig es dem Verfasser der Trading Tagebücher war, im Trading erfolgreich zu werden. Wenn dem einen oder anderen werten Leser diese Kurzepisoden im Wege stehen, darf er sie getrost überblättern und sich auf das Wesentliche konzentrieren.